Ein kühnes Schlafzimmer in dunklen Tönen
Die Projektautorin Darya Russu teilte den kleinen Raum mit einer Trennwand und schuf ein leichtes, offenes System mit Kleiderstangen, Schubladen und einem geräumigen Schrank vom Boden bis zur Decke.
Hinter der Decke verbirgt sich ein LED-Streifen mit mattem Diffusor, der sie optisch leicht anhebt und das Fensterensemble zusätzlich betont. Außerdem erhielten das Wandrelief, die Garderobe und die Möbelkomposition eine ausdrucksstarke Beleuchtung.
Das Bett mit niedrigem Kopfteil steht am Hauptakzent des Interieurs – der „zerknitterten“ Wand, die nicht nur zum visuellen, sondern auch zum literarischen Akzent wurde und an ein zerknülltes Blatt Papier erinnert. Eine Streuung leuchtender LED-Perlen schmückt die Nische in der Decke.
Entlang des Fensters wurden bewegliche Lamellenwände vorgesehen, die den üblichen Tüll ersetzen – sie streuen das Licht nicht nur schön, sondern schaffen auch ein Gefühl von Privatheit und verbergen das Schlafzimmer vor den Nachbarn im Haus gegenüber.
So entstand ein ruhiges, lakonisches Interieur ohne grelle Akzente, dabei sehr funktional und, besonders wichtig, „nicht wie bei allen anderen“.
Folge von „Kvartirny Vopros“: https://www.youtube.com/watch?v=EBEgpIGw-IQ